Fußball

Leverkusen gut erholt von der Pleite in der Champions League

Sami Hyypiä hätte sich das lange Grübeln schenken können.

Mit 4:1 (3:0) fegte Bayer Leverkusen „Angstgegner“ FSV Mainz 05 vom Platz und bleibt mit 15 Punkten in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga. „Ich hatte viel nachgedacht, was sich Thomas Tuchel wohl ausgedacht hat“, sagte der finnische Bayer-Coach. Falls sich der Mainzer Trainer einen überraschenden Winkelzug überlegt hatte, seine Spieler konnten es nicht umsetzen. „Wenn elementare Bausteine unseres Spiele wie Mut, Leidenschaft und Konsequenz fehlen, dann ist ein 1:4 wie heute Normalität“, erklärte Tuchel.

Für Hyypiä war der Sieg enorm wichtig, „weil es hier für uns nie einfach war. Wir haben eine gute Einstellung gehabt, waren mental bereit für die Bundesliga.“ Robbie Kruse (19./45.+1), Lars Bender (38.) und Stefan Kießling (58.) trafen für die Gäste, die Mainzer Fans unter den 28.617 Zuschauern hatten nur wenig Freude am Ehrentreffer durch den eingewechselten Yunus Malli (82.).

Leverkusens Hyypiä ließ rotieren. Gegenüber dem 2:4 in der Champions League bei Manchester United rückten in Philipp Wollscheid, Roberto Hilbert, Bender und Kruse gleich vier neue Spieler in die Startelf. Besser spielen als in der Königsklasse hatte Hyypiä verlangt. Seine Profis hielten sich daran gegen vor allem spielerisch harmlose Mainzer.