Höhenflüge

Hannover feiert im vierten Heimspiel den vierten Sieg

Zwei Handelfmeter, sieben Gelbe Karten, harte Zweikämpfe, viele Fouls und umstrittene Schiedsrichter-Pfiffe haben das 2:1 (0:0) von Hannover 96 gegen den FC Augsburg bestimmt.

„Es war klar, dass es eng werden würde. Wir haben etwas glücklich gewonnen“, erklärte 96-Trainer Mirko Slomka nach dem vierten Heimsieg im vierten Spiel.

Augsburgs Höhenflug endete damit nach drei Erfolgen. „Der Siegtreffer tut uns unheimlich weh. Ein Punkt war möglich“, kommentierte Augsburgs Trainer Markus Weinzierl das späte Tor von Szabolcs Huszti (89.) per Strafstoß. Der 96-Profi verwandelte einen von Matthias Ostrzolek verursachten Handelfmeter. Zuvor hatte Paul Verhaegh (51.) per Elfmeter die Gäste in Führung geschossen, Artur Sobiech gelang der Ausgleich (60.).

Die Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Dingert sorgten bei den 39.200 Fans für Gesprächsstoff. So hatte Hannovers Lars Stindl Gelb gesehen hatte, weil er sich bei Dingert über ein nicht geahndetes Handspiel des Augsburgers Klavan (53.) beschwert hatte. Kurz zuvor hatte der Unparteiische den umstrittenen Elfmeter für Augsburg gepfiffen, als FCA-Stürmer Sascha Mölders Gegenspieler Salif Sane anschoss. Slomka: „Ich finde es grundsätzlich schlecht, dass wir in einem frühen Saison-Stadium so viel über Handspiel diskutieren müssen. In der Regelauslegung scheint etwas nicht zu funktionieren.“