Wettbewerb

31 Konkurrenten für Münchens Bewerbung zur EM 2020

München und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben im Kampf um ein Austragungspaket bei der europaweit ausgetragenen EM 2020 insgesamt 31 Konkurrenten. Die Entscheidung über die 13 Spielorte in 13 Ländern fällt die Europäische Fußball-Union (Uefa) am 25. September 2014.

So bewerben sich neben München auch Jerewan/Armenien, Baku/Aserbaidschan, Minsk/Weissrussland, Lyon/Frankreich, Amsterdam/Niederlande, Jerusalem/Isreal, Basel/Schweiz oder Cardiff/Wales. Uefa-Boss Michel Platini aus Frankreich sagte: „Wenn 32 Länder ein Spiel ausrichten wollen, ist das wunderbar.“ Um das Finalpaket werben sieben Metropolen, auch die Türkei mit Istanbul. Der DFB hat angekündigt, auf eine Kampfabstimmung gegen die Türken zu verzichten. Falls Istanbul nicht den Zuschlag bekommt, erhält der DFB seine Bewerbung um die Halbfinals und das Endspiel aufrecht.

Bis dahin muss die Arena in München, der der DFB den Vorzug vor dem Berliner Olympiastadion gegeben hatte, ausgebaut werden – die Uefa fordert für die Highlight-Spiele der EM 2020 eine Kapazität von 70.000 Sitzplätzen. Derzeit finden bei internationalen Spielen in München lediglich 67.812 Zuschauer Platz.