Boxen

Floyd Mayweather jagt Marcianos Box-Rekord

Am Ende der zwölf Runden fand der Verlierer eine simple Erklärung: „Er weicht den Schlägen aus!“

Er, das war der momentan bestbezahlte Profisportler der Welt: Floyd Mayweather junior. Die analytischen vier Worte kamen von Saul Alvarez. Vor 16.746 Zuschauern im Grand Hotel in Las Vegas hatte der bereits 36 Jahre alte Amerikaner seinem 13 Jahre jüngeren Kontrahenten aus Mexiko nicht nur eine Box-Demonstration geliefert, sondern auch die WM-Titel im Superweltergewicht der Boxverbände World Boxing Council (WBC) und World Boxing Association (WBA) abgenommen. Einziger Wermutstropfen: Punktrichterin C. J. Ross hatte als Endergebnis ein 114:114 errechnet und entlockte damit Ex-Schwergewichts-Champion Lennox Lewis ein: „Sie sollte aufhören.“ US-Routinier Meyweather ist nunmehr seit 45 Kämpfen unbesiegt und ließ sich für seinen letzten Triumph mit 31,3 Millionen Euro entlohnen. Alvarez bekam 4,5 Millionen Euro. Nächstes Ziel des Siegers: Er will den legendären Rekord seines Landsmanns Rocky Marciano (49 Siege zwischen 1950 und ’56) verbessern.