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Premiere für den Videobeweis

Zwei Beschwerden Ein Ball kann über EM-Gold entscheiden. Damit dieser Ball auch definitiv richtig vom Schiedsgericht bewertet wird, kommt in Berlin erstmals das „Challenge System“ zum Einsatz. Damit hat jedes Team die Möglichkeit, zwei Entscheidungen pro Satz per Video-Beweis überprüfen zu lassen. „Ich finde das perfekt, so gibt es keinen Ärger. Wir kennen das System vom Grand Prix in Polen und von der Champions League-Finalrunde“, sagte Bundestrainer Giovanni Gudetti. Auf Hinweise eines Kapitäns überprüft der zweite Schiedsrichter die Anfrage via Monitor. Dies macht er ganz alleine und gibt dem ersten Schiedsrichter dann das entsprechende Handzeichen. Liegt ein Team mit einem Challenge richtig, verbleibt es bei der Anzahl an Einsprüchen. Bei jedem falschen Challenge reduziert sich die Anzahl.

224 Spielerinnen haben an der EM in Deutschland und der Schweiz teilgenommen. 56 von ihnen (jeder Kader besteht aus 14 Sportlerinnen) sind heute noch in der Partie um Platz drei und im Finale im Einsatz. Einige Superlative: Größte Spielerin war die italienische Mittelblockerin Valentina Diouf (2,02 m), kleinste die Schweizerin Melanie Pauli (1,62 m).

Rekordsieger Russland ist mit bisher 17 Titeln Rekord-Champion. Es folgen Polen, die DDR und Italien mit je zwei Titeln. Einmal erfolgreich waren Tschechien, Niederlande, Bulgarien und der Titelverteidiger Serbien.