Sommerspiele 2016

DOSB macht seine Zielvereinbarungen für Olympia öffentlich

Nach der heftigen Kontroverse bei Olympia 2012 hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Zielvereinbarungen mit seinen Spitzenverbänden für die Sommerspiele 2016 veröffentlicht.

Die Vereinbarungen können mit den einzelnen Fachverbänden unter www.dosb.de/zielvereinbarungen im Wortlaut online eingesehen werden. Demnach wird angestrebt, den positiven Trend nach London 2012 mit 44 Medaillen und 81 Finalplätzen noch zu steigern.

Alle Zielvereinbarungen wurden vom jeweiligen Spitzenverband hinsichtlich personenbezogener Daten sowie möglicher sportfachlicher Betriebsgeheimnisse/Finanzierungsvolumina geschwärzt. Sehr stark durch den Ruderverband, der sogar die Zahl der anvisierten Medaillen in Rio schwärzte, stark durch den Schützenbund (zwei bis drei Medaillen) und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (drei bis fünf). Nur wenig geschwärzt wurde beim Leichtathletik-Verband (vier bis sechs), dem Bund Deutscher Radfahrer (sechs bis neun) und dem Deutschen Kanu-Verband (sechs). Ungeschwärzt blieb die Zielvereinbarung mit dem Deutschen Schwimm-Verband, der drei bis fünf Medaillen erbringen soll.

Die Fördergelder stellt das Bundesministerium des Innern bereit. Für 2013 beträgt die Grundförderung von 28,31 Millionen Euro, die Projektförderung liegt bei 7,99 Millionen Euro.