Verletzungspech

1. FC Union muss zwei Monate auf Eggimann verzichten

Das Pech bleibt Innenverteidiger Mario Eggimann (32) treu.

Der Schweizer Fußballprofi, im Sommer als Abwehrchef von Hannover 96 zum Zweitligisten 1. FC Union gekommen, fällt bereits zum zweiten Mal in dieser Saison länger aus. Vor dem Spiel gegen St. Pauli (3:2) hatte sich Eggimann verletzt, aus der zunächst vermuteten Zerrung der Halsmuskulatur wurde nach genauerer Diagnose ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Vermutlich wird Eggimann zwei Monate fehlen.

„Marios Ausfall ist ein schwerer Verlust für uns, den wir kompensieren müssen. Ich hoffe sehr, dass die Verletzung möglichst schnell ausheilt und Mario uns bald wieder zur Verfügung steht“, sagt Trainer Uwe Neuhaus. Bevor der Abwehrspieler gegen den FSV Frankfurt (1:1) sein Comeback gegeben hatte, hatte er bereits drei Pflichtspiele wegen einer Sprunggelenk-Verletzung verpasst. „Diese Diagnose war im ersten Moment natürlich ein kleiner Schock für mich, aber es bringt nichts, damit zu hadern“, sagt Eggimann, dessen Verletzung konservativ behandelt wird.

Durch seine Ausfälle konnte der Schweizer bislang lediglich in drei Zweitliga-Partien eingesetzt werden. Christian Stuff hingegen, der zum Saisonstart außen vor war, stand bereits in fünf Pflichtspielen als Ersatz für Eggimann auf dem Feld. Allerdings hinterließ er zuletzt gegen St. Pauli keinen guten Eindruck, zwei schwere Fehler führten zu direkten Gegentreffern. Trainer Neuhaus wird daher wenig begeistert sein über den Verlust des Routiniers. Stuffs Aussetzer könnten nun allerdings Roberto Puncec wieder eine Chance verschaffen. Der war in der vergangenen Saison noch gesetzt, spielte aber zuletzt keine Rolle mehr.