Wassersport

Berliner Groß gewinnt bei der Kanu-WM seinen ersten Titel

Die Europameister Max Rendschmidt/Marcus Groß (Essen/Berlin) haben auch bei den Kanu-Weltmeisterschaften in Duisburg Gold im Kajak-Zweier gewonnen.

Über die olympische 1000-m-Distanz verwiesen Rendschmidt/Groß die Boote aus Weißrussland und Ungarn auf die Plätze zwei und drei. Für die beiden Athleten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) war es das erste WM-Gold ihrer Karriere.

Sichtlich stolz blickten die beiden nach ihrem Sieg im Kajak-Zweier auf ihre Goldmedaillen. „Das ist so befriedigend, dass wir es auch bei der WM können“, sagte Groß. Mit insgesamt vier Gold- und vier Silbermedaillen untermauerte der erfolgsverwöhnte Verband seine internationale Vormachtstellung eindrucksvoll. In den sechs ausgefahrenen Finals der olympischen Klassen zogen die deutschen Athleten vor dem begeisterten Publikum an der Wedau-Regattastrecke drei Gold- und zwei Silbermedaillen an Land. „Ich bin ein wenig sprachlos. Wir haben dem großen Druck standgehalten“, sagte ein überglücklicher Cheftrainer Reiner Kießler.

Der Olympiadritte Max Hoff (Essen) feierte seinen fünften WM-Titel nach einem taktisch klug eingeteilten Rennen ausgelassen. Der 30-Jährige reckte nach der Zieldurchfahrt im Kajak-Einer nach 1000 m die Faust in die Höhe und brüllte seine Freude lautstark heraus. „Das ist unglaublich geil. Ich habe unheimlich viel dafür getan“, sagte Hoff. Die Olympiasiegerinnen Franziska Weber und Tina Dietze wurden ihrer Favoritenrolle im Kajak-Zweier über 500 m gerecht. Das Duo aus Leipzig und Potsdam siegte vor den Ungarinnen.