Sex-Skandal

Hertha BSC

Nach dem Bericht der „BZ“ fragte die Berliner Morgenpost bei Hertha BSC nach einer Stellungnahme nach.

Die Antwort von Michael Preetz, Geschäftsführer Sport und Medien/Kommunikation von Hertha BSC lautete: „Wir äußern uns nicht zu den Privatangelegenheiten unserer Spieler.“

Intern soll es es aber eine Aussprache gegeben haben, in der auf die Außenwirkung des Tuns der Profis auch im privaten Bereich hingewiesen wurde.

Nachdem die inzwischen 17-jährige junge Frau am Donnerstag an Eides Statt versichert hatte, sie habe die Zeitungsreporter belogen und nie Geschlechtsverkehr mit einem Hertha-Profi gehabt, fragte die Berliner Morgenpost bei Hertha BSC nach, ob der Verein rechtliche Schritte gegen die junge Frau unternehmen werde. Darauf antwortete Michael Preetz: „Wir halten das Mädchen für ein Medienopfer, das durch die derzeitige Berichterstattung schon genug bestraft ist.“

Am Tag zuvor war Preetz noch bei der vor Bundesligaspielen obligatorischen Pressekonferenz zu der Berichterstattung befragt worden und hatte gesagt: „Wir halten das für einen Versuch, Hertha BSC zu schaden.“