Unglücksrabe

Schwaab verhilft Ex-Klub Leverkusen zum Sieg in Stuttgart

Unglücksrabe Daniel Schwaab vom VfB Stuttgart hat Bayer Leverkusen unfreiwillig zur Einstellung eines Vereinsrekordes verholfen.

Dank eines wenig berauschenden 1:0 (1:0) gewann die Mannschaft von Trainer Sami Hyypiä saisonübergreifend zum siebten Mal in Serie in der Bundesliga und egalisierte damit die Bestmarke von 2001.

Der erst im Sommer von Bayer zu den Stuttgartern gewechselte Schwaab besiegelte mit seinem Eigentor in der 42. Minute die Niederlage des VfB und machte vor 40.800 Zuschauern den schwäbischen Fehlstart perfekt. „Vor dem Eigentor waren wir nicht nah genug am Gegenspieler“, monierte VfB-Trainer Bruno Labbadia. Hyypiä lobte seine Mannschaft: „Wir haben gut gekämpft und hart gearbeitet.“

Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw und dessen Vorgänger Jürgen Klinsmann sorgte Sidney Sam mit einem Pfostentreffer (22.) für das erste Ausrufezeichen. Kurz vor der Pause wollte Daniel Schwaab eine Flanke von Sebastian Boenisch im Strafraum klären, überwand allerdings unglücklich seinen machtlosen Schlussmann Sven Ulreich.

Nach der Pause blieben die Stuttgarter zwar bemüht, aber vor dem Bayer-Tor auch glücklos. Die besten Chancen vergaben Christian Gentner (81.) per Fernschuss und Youngster Tobias Werner (88.). Für den Ausgleich reichte es nicht mehr.