European Trophy

Erster Rückschlag für Tomlinsons neue Eisbären

Wirklich Schaden genommen haben die Eisbären nicht, denn sie sind als Gastgeber für die Endrunde der European Trophy, die vom 19. bis 22. Dezember in Berlin ausgetragen wird, ohnehin qualifiziert.

Aber sie und ihr neuer Coach Jeff Tomlinson wissen seit Sonnabendabend, dass noch ein gutes Stück Arbeit bis zum Saisonstart Anfang September vor ihnen liegt. Der Deutsche Meister verlor vor 6100 Zuschauern in der O2 World gegen den schwedischen Vizemeister und Titelverteidiger Lulea Hockey 1:4 (0:1, 0:2, 1:1).

Rob Zepp im Tor der Gastgeber hatte schon mehrere Schüsse abgewehrt, als er das 0:1 durch Dean Kukan passieren lassen musste (11.). Bei seinen Vorderleuten „hakte es mit der Passgenauigkeit“, wie Frank Hördler den wenig spritzigen Start erklärte. Immer wieder musste ein zweiter Anlauf genommen werden. Zudem war das Überzahlspiel noch längst nicht auf dem Niveau der vergangenen Saison, woran auch der Gegner Schuld war. Der habe, so Hördler „sehr gut in den Schusslinien gestanden“. Die Gäste zeigten sich im Herausspielen und Vollstrecken ihrer Chancen durchgängig konsequenter. Nach dem Doppelschlag durch Linus Persson (26.) und Per Ledin (27.) stand es 0:3.

Einsatz und Wille hatten Tomlinsons Männer auch schon in den ersten beiden Dritteln gezeigt, aber erst im dritten wurden sie durch Hördlers Treffer zum 1:3 (46.) belohnt. Linus Klasen traf für die starken Schweden jedoch bald zum 1:4 (54.). Das Spiel war verloren.

Schon am heutigen Sonntag bietet sich den Eisbären die Möglichkeit, an den Schwachstellen zu feilen, bei einem Freundschaftsspiel bei den Dresdner Eislöwen.