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Medaille für Homosexuelle

Kritik Aus Protest gegen den Druck auf Homosexuelle in Russland hat 800-Meter-Läufer Nick Symmonds seine Silbermedaille bei der WM seinen schwulen und lesbischen Freunden gewidmet. „Egal ob du schwul, hetero, schwarz oder weiß bist: Wir alle verdienen dieselben Rechte“, sagte der US-Amerikaner. Er ist damit der erste Athlet, der das international umstrittene Verbot von „Homosexuellen-Propaganda“ in Russland offen kritisiert. Das von Kremlchef Wladimir Putin unterzeichnete Gesetz verbietet, im Beisein von Minderjährigen positiv über Homosexualität zu sprechen. Im Westen waren deshalb Forderungen nach einem Boykott der olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi laut geworden.

Überraschung Robert Heffernan bescherte Irland im 50 Kilometer Gehen den ersten Weltmeister-Titel seit 1995, er gewann vor dem Russen Michail Ryzhow und Jared Tallent (Australien). An dem Wettkampf nahm kein deutscher Athlet teil.

Heutige Entscheidungen:

17.00 Uhr: Hochsprung Männer

17.40 Uhr: Dreisprung Frauen

18.20 Uhr: 3000m Hindernis Männer

18.45 Uhr: 400m Hürden Frauen

19.00 Uhr: 400m Hürden Männer

19.20 Uhr: 1500m Frauen

Enttäuschung Weltrekordlerin Betty Heidler, die im Hammerwerfen als Medaillenkandidatin gehandelt worden war, schied überraschend bereits in der Qualifikation aus.