Privataudienz

Papst Franziskus erklärt Messi: „Sport ist ein Geschenk Gottes“

Vor Lionel Messis Begegnung mit dem heiligen Vater waren sich die argentinischen Medien für kein Sakrileg zu schade.

„Gott trifft den Papst“, titelte die Tageszeitung „Olé“ blasphemisch vor dem Treffen der argentinischen und italienischen Fußball-Nationalteams im Vatikan mit dem Pontifex – zum Glück aber fand Papst Franziskus während der privaten Audienz im Apostolischen Palast genau die richtigen Worte. „Auch wenn ihr bekannt seid, bleibt immer Menschen im Sport und im Leben“, mahnte der Heilige Vater vor dem Länderspiel zu seinen Ehren am Mittwoch (20.45 Uhr) und rief die Spieler auf, Sport als „Geschenk Gottes“ und als Möglichkeit zu erleben, die eigenen Talente zu verwerten. sich die „Seele eines Amateurs“ erhalten Sie sollen sich die „Seele eines Amateurs“ erhalten.

Ins Stadion kommt das Ehrenmitglied des argentinischen Ex-Meisters San Lorenzo aber nicht. Messi fehlt wegen Adduktorenbeschwerden. „Zum Glück handelt es sich um ein Freundschaftsspiel. Für mich wäre es schwierig zu entscheiden, welche Mannschaft ich anfeuern sollte“, sagte der Papst lächelnd.

Hilfe von oben könnte offenbar auch das seit Jahren kriselnde England gebrauchen. Die hausgemachten Probleme, auch um Superstar Wayne Rooney, stellten gar die üblichen Kampfansagen vor dem Klassiker gegen Schottland (21 Uhr) in den Schatten, gut 20.000 Fans der „Bravehearts“ reisen mit zum ersten Duell in Wembley seit 1999. In Basel kommt es zum Duell der Triple-Gewinner des FC Bayern, wenn Brasiliens Dante und Luiz Gustavo auf den Schweizer Xherdan Shaqiri treffen. „Ich weiß, wie ich an Dante vorbeikomme. Meistens foult er mich dann“, scherzte Shaqiri.