Fechten

Deutsche Fechter blamieren sich bei WM im Team

Bittere Enttäuschungen statt weiterer Siege: Nach dem guten Start in die WM erlebten die deutschen Fechter in Budapest ein Wochenende zum Vergessen.

Während die junge Säbelmannschaft um Ex-Weltmeister Nicolas Limbach den Halbfinal-Einzug um zwei Treffer verpasste, kamen die Degendamen ohne Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann nicht in die Nähe der Podestplätze. Vor allem das frühe Aus der Degenherren und Florettfechterinnen warf vor dem Abschlusstag einen Schatten auf das bisherige Auftreten des deutschen Teams.

„Das war ein sehr enttäuschendes Wochenende, das gebe ich offen zu. Die Mannschaften müssen sich noch finden, das haben sie noch nicht gemacht“, sagte Sportdirektor Sven Ressel. Vier Chancen gab es – keine wurde genutzt: „Drei Disziplinen haben keine gute Leistung gebracht. Insgesamt sind wir trotzdem auf einem guten Weg. Leider haben wir das in den Mannschaften nicht bestätigen können.“

Das deutsche Fechtlager war vor allem vom Auftritt der Degenherren schockiert. Die einstige deutsche Paradewaffe von Olympiasiegern wie Alexander Pusch und Arnd Schmitt schaffte es nicht einmal in die Platzierungsrunde der besten 16 Teams. Platz 18 wurde es am Ende – ein historischer Tiefpunkt.