Qualifikation

Füchse setzen gegen den HSV Hamburg ein wichtiges Zeichen

Richtig ernst wird es für die Füchse Berlin zwar erst am 21. und 23. August, wenn sie jeweils um 19 Uhr erst in Berlin, dann in Hamburg auf den HSV Hamburg treffen.

Der Sieger der beiden Partien hat sich für die Champions League qualifiziert, der Verlierer spielt in der kommenden Saison „nur“ im EHF-Pokal. Aber am Sonnabend wurde der Ernstfall schon einmal geprobt, mit Erfolg für die Berliner Handballer. Beim internationalen Heide-Cup in Schneverdingen gewann das Team von Trainer Dagur Sigurdsson mit 32:28 eben gegen den HSV. Das Finale gegen Hannover-Burgdorf verlor Berlin dann mit 31:32 nach Siebenmeterschießen.

Die Füchse haben aber gegen den HSV ein wichtiges Zeichen gesetzt. „Wir sind die Partie voll konzentriert angegangen und haben keine Experimente gewagt. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, um uns Selbstvertrauen für die Hamburg-Spiele zu holen, das ist uns gelungen“, sagte Geschäftsführer Bob Hanning zufrieden.

Hamburg ist gewarnt. Während die Berliner sechs neue Spieler integrieren müssen, sind es beim HSV sogar acht. Der Kader des HSV ist sicher stärker als der der Berliner, doch das Zusammenspiel klappt beim Champions-League-Sieger noch nicht so richtig. HSV-Coach Martin Schwalb blieb gelassen: „Das werden wir in den kommenden zwei Wochen sicherlich optimieren.“