2. Bundesliga

Trainer Neuhaus ist mit Unions Pokallos nicht zufrieden

Unions Trainer Uwe Neuhaus konnte seinen Spielern ohne schlechtes Gewissen bis Montag freigeben.

Durch das 3:1 bei Dynamo Dresden, dem ersten Saisonsieg, haben die Berliner den größten Ballast erst einmal abgeworfen. „Wenn wir nicht gewonnen hätten, hätte es noch mehr Unruhe als vorher gegeben“, sagte Kapitän Torsten Mattuschka. Im zweiten Abschnitt gab es trotz der schnellen Roten Karte für den Dresdner Cheikh Gueye dennoch Fehler, die sich gegen Düsseldorf nicht wiederholen sollten, da soll am Montag in einer Woche der erste Heimsieg her. „Wir haben gegen zehn Spieler das Ergebnis nur noch aus dem Stand verwaltet. Das hätte ich akzeptiert, wenn das Gegentor nicht gefallen wäre“, sagte Neuhaus: „Das war vielleicht das Haar in der Suppe, das man als Trainer immer findet.“

Nicht ganz den Erwartungen entsprach das Los für die 2. Runde im DFB-Pokal am 24./25. September. Die Berliner müssen beim VfL Osnabrück antreten. „Ein schweres Los, auch wenn wir erneut als Favorit antreten. Osnabrück ist einer der stärksten Drittligisten und hat gegen Aue (3:0 – d. Red.) gezeigt, was im Pokal möglich ist“, sagte Neuhaus: „Davon dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen, wir wollen in die nächste Runde.“