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Schlange stehen trotz Cashcard

Bargeldlos Mit dem ersten Bundesligaspieltag startete Hertha sein bargeldloses Bezahlsystem Berlin-Cash im Olympiastadion. Gut 80 als Green Frogs bezeichnete Verkäufer in grüner Kleidung verkauften den Fans die Guthabenkarten, mit denen dann ohne Münzen oder Scheine an den Imbiss-Ständen der Arena bezahlt werden kann. Die Anhänger des Hauptstadtklubs nahmen das Angebot gemischt an. Zwar wurden konstant Karten mit einem Guthaben von acht Euro verkauft, doch die Menschenschlangen an den Kiosken blieben trotzdem lang.

Kauflust Der Andrang an den Verkaufsständen begründet sich darin, dass die Fans erst ab dem Heimspiel gegen Mönchengladbach am 19. Oktober nur noch mit den Karten bezahlen können. So lange gibt es ein gemischtes System, das auch die Bezahlung mit Bargeld noch ermöglicht. Eine Option, die viele Anhänger am ersten Spieltag wahrnahmen. Hertha erhofft sich vom neuen Bezahlsystem einen erhöhten Umsatz im Cateringbereich während der Spieltage. Ab Herbst können die Fans auch die so genannte girogo-Funktion nutzen, bei der Guthaben am Geldautomaten auf die EC-Karte geladen wird. Auch das Bezahlen per Smartphone soll dann möglich sein.