Rücktritt

Leichtathletik-Chef zieht Konsequenz aus Dopingfällen in Türkei

Der Vorsitzende des türkischen Leichtathletik-Verbandes ist zurückgetreten.

Mehmet Terzi zog damit die Konsequenzen aus zahlreichen Dopingskandalen, die vor allem auch die Bewerbung Istanbuls um die Olympischen Spiele 2020 überschatten. „Ich dachte, es ist richtig zurückzutreten“, erklärte Terzi in einem Statement. Unglücklicherweise sei es eine Tatsache, dass so viele Doping-Vergehen außerhalb seiner Kontrolle und der seiner Kommissionskollegen passiert seien.

So fielen im vergangenen Jahr mehr als 30 türkische Athleten mit positiven Dopingtests auf. Gut einen Monat vor der Vergabe der Spiele in sieben Jahren hatte Weltverbandspräsident Lamine Diack die Bewerbung der Türken massiv kritisiert und die Aussichten auf Erfolg durch die Dopingprobleme im türkischen Sport als ernsthaft gefährdet eingestuft.