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300 Springer weltweit

Konkurrenz Der Getränkehersteller Red Bull fördert mit viel Geld, cleverem Marketing und spektakulären Austragungsorten eine Weltserie der Klippenspringer. Es gibt nur rund 300 Springer weltweit, die sich das Abenteuer zutrauen, und nur die Besten von ihnen nehmen an der Serie teil.

Olympia Bei der WM in Barcelona sind auch Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees anwesend. Sie wollen sich ein Bild machen, ob die Disziplin geeignet für die Aufnahme ins olympische Programm wäre.

Distanziert Bei den Wasserspringern hält sich die Begeisterung über die neue Konkurrenz in Grenzen. „Letztlich ist es nur, wenn ich es mal hart ausdrücke, ein Abfallprodukt des Wasserspringens“, sagt etwa der Berliner Turm-Weltmeister Patrick Hausding. In Deutschland gibt es bisher so gut wie keine Trainingsmöglichkeiten.

Novum Sechsmal wurde die Mainzerin Anna Bader bisher Europameisterin – weil sie einzige Klippenspringerin war. In Barcelona jedoch hat sie Konkurrenz, muss gegen vier Kontrahentinnen aus den USA und Kanada antreten. „Für mich ist es ein Traum, der wahr wird“, sagte die 29-Jährige.