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Dortmund rechnet mit viel Frust

Skeptisch Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke geht wegen des großen Profikaders für die kommende Saison davon aus, dass es zu Verstimmungen im Team des Fußball-Bundesligisten kommen könnte. „28 Spieler – das bedeutet viel Breite, aber auch viel Frust“, wurde Watzke am Donnerstag auf der Internet-Seite des BVB zitiert.

Überangebot Das Team reiste nach dem 3:1 im Test beim Schweizer Meister FC Basel ins Trainingslager nach Bad Ragaz. Unter den aktuell 26 Spielern sind auch die Zugänge Sokratis, Henrich Mchitarjan und Pierre-Emerick Aubameyang. „Die ersten Eindrücke waren außergewöhnlich gut“, meinte Trainer Jürgen Klopp zu den drei Millionen-Einkäufen. Testen müsse er die Jungs nicht mehr: „Ihre Beurteilung ist längst abgeschlossen.“

Harmonie In Bad Ragaz will er dafür sorgen, dass das Spielverständnis des Trios im Zusammenwirken mit den anderen BVB-Profis selbstverständlich wird. Dabei sollten die Drei wissen, dass sie auch Fehler machen dürften. Die Transferaktivitäten beim deutschen Meisterschaftszweiten seien vorerst eigentlich abgeschlossen, hatte Watzke vor Klopps Statement geäußert. „Wir können uns noch einen weiteren Perspektivspieler für die Offensive vorstellen“, erklärte der BVB-Boss dennoch.