Mittelfeldstar

Konkurrenz für Özil: Real Madrid holt Supertalent Isco

Die Ambitionen bei Real Madrid sind stets die allergrößten, da passt es ganz schlecht, dass der spanische Fußballklub weder in der Champions League noch in der Meisterschaft mit den Besten mithalten konnte.

Das probate Mittel dagegen: aufrüsten, und zwar gewaltig. Deshalb hat sich Real die Dienste von Isco gesichert, wie spanische Medien berichten. Der 21-Jährige war zuletzt einer der begehrtesten Spieler überhaupt, gut 30 Millionen Euro sollen die Madrilenen laut „As“ an den FC Malaga zahlen, sein Vertrag soll bis 2018 laufen. Nächste Woche soll der Wechsel offiziell bekannt gegeben werden.

Isco stand angeblich bei vielen Klubs auf der Liste, auch mit Bayern München und Borussia Dortmund wurde er in Verbindung gebracht. Viel wahrscheinlicher aber schien ein Wechsel nach England zu Manchester City, wo sein ehemaliger Trainer in Malaga, Manuel Pellegrini, als Coach fungieren wird. Angeblich aber erhielt Real die Zusage des Spielmachers, der in Malaga noch einen Vertrag bis 2016 besitzt. Die Ablöse könnte laut „Marca“ auch niedriger liegen, falls Madrid einen Spieler an den Klub abgibt, die Rede ist von Jose Callejon, Jese oder Alvaro Morata. Letzterer wiederum soll Isco bei der U21-EM, wo beide gerade den Titel mit dem spanischen Nationalteam gewannen, davon überzeugt haben, dass Real der beste Verein für ihn sei.

Doch nicht nur Morata könnte unter dem Wechsel von Isco nach Madrid leiden, sondern auch der deutsche Mittelfeldstar Mesut Özil, Reals Regisseur. Isco gilt als Spaniens größtes Talent im Kreativzentrum und würde daher in direkter Konkurrenz zu Özil stehen.

Ein weiterer Transfer dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Das Interesse von Real, den zum FC Chelsea abgewanderten Trainer Jose Mourino durch den Italiener Carlo Ancelotti zu ersetzten, ist lange bekannt. Der hatte sogar bei seinem Arbeitgeber, Paris Saint-Germain, um Entlassung aus dem Vertrag gebeten. Nur fanden die Franzosen keinen Nachfolger. Mit Laurent Blanc wurde nun aber einer präsentiert, damit ist Ancelotti frei. Nach französischen Medienberichten will sich PSG dafür eine Entschädigung von 4,5 Millionen Euro zahlen lassen, beide Klubs sollen sich bereits einig sein. Sogar Ancelottis Gehalt wird bereits beziffert, gut acht Millionen Euro pro Jahr sind im Gespräch.