Extremismus

Cottbus setzt Zeichen gegen Rassismus

Energie Cottbus hat ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt und seine Fangruppierung Inferno aufgrund von „antisemitischen Zeichen“ von allen Heim- und Auswärtsspielen ausgesperrt.

„Der FC Energie Cottbus zögert nicht, sein Ansehen und seine Werte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen und zu wahren“, begründete der Lausitzer Klub den Ausschluss.

In Auswertung eines öffentlich nicht registrierten Vorkommnisses bei einem der jüngsten Auswärtsspiele hätten die örtliche Polizei und ein Sicherheitsbeauftragter des Vereins zwei Personen dingfest machen können, die antisemitische Zeichen propagierten und der Gruppierung Inferno zuzuordnen seinen, heißt es in einer Mitteilung des Zweitligisten. Aufgrund von Vorkommnissen in der Vergangenheit stand die Gruppierung ohnehin seit Monaten „unter besonderer Beobachtung“. Der Verein und das Stadion der Freundschaft seien ein „Hort der Begegnung“ und dürfe keinerlei Plattform für Diskriminierung, Rassismus, Gewalt, Antisemitismus und Homophobie bieten.