Boxen

Klarer Punktsieg: Huck bleibt Champion

Marco Huck (28) bleibt Cruisergewichts-Weltmeister nach Version der World Boxing Organization (WBO).

Der Berliner gewann in der Schmeling-Halle gegen den Briten Ola Afolabi eindeutig nach Punkten. Zwei der drei Kampfrichter sahen ihn vorn, einer wertete unentschieden. Es war im dritten Duell dieser beiden Boxer der zweite Erfolg für Huck; der dritte Kampf war unentschieden ausgegangen. Der Titelverteidiger war über die gesamte Distanz der viel aktivere und stärkere Boxer mit den häufigeren Treffern und verdienter Sieger. Huck lieferte gegen den bestimmt nicht schlechten, aber diesmal chancenlosen Ofalabi einen der besten Fights seiner Karriere und blieb über die zwölf Runden stets aufmerksam und konzentriert.

Mit seinem Erfolg hat Huck auch für Ruhe bei seinem Arbeitgeber gesorgt. Schließlich hatte das in Berlin beheimatete Team Sauerland durch die nicht nicht einkalkulierte Niederlage von Super-Mittelgewichtler Arthur Abraham, am 23. März in Magdeburg gegen Lokalmatador Robert Stieglitz, einen von drei WM-Titeln im Team verloren. Angesichts mittelfristig anstehender Vertrags-Verhandlungen mit TV-Partner ARD fällt nun die Argumentation von Seiten der Boxer leichter. Zweiter erfreulicher Aspekt: Huck, sein Trainer Ulli Wegner und der Boxstall können sich mit Ruhe an das Projekt Titelvereinigung machen. Der Champion der WBO schaut dabei in Richtung des 41-jährigen Guillermo Jones aus Panama. Der Schützling von Box-Legende Don King ist Champion der World Boxring Association (WBA) und interessiert an einem Zahltag.