Steuerskandal

Hoeneß hatte Hilfe von Steuerfahnder

In der Steueraffäre um Uli Hoeneß kommen neue Details ans Licht.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat ein Münchner Steuerfahnder dem Präsidenten des FC Bayern bei dessen Selbstanzeige im Januar geholfen. Demnach soll es sich um einen ehemaligen Sachgebietsleiter der Steuerfahndung München gehandelt haben. Der Fahnder sei nicht mehr aktiv im Dienst gewesen, aber in Altersteilzeit und damit nicht pensioniert. Neben dem Steuerfahnder hätten ein Steuerberater und ein Steueranwalt an der Selbstanzeige mitgewirkt.

Zudem hat die Münchner Staatsanwaltschaft I im Zusammenhang mit dem Fall Hoeneß ein Verfahren wegen des Verdachts der Bedrohung eingeleitet. Ein Unbekannter habe Hoeneß im Mai eine Morddrohung geschickt. Das Schreiben sei an die Geschäftsstelle des FC Bayern an der Säbener Straße geschickt worden. Hoeneß sei „allerorten zum Abschuss freigegeben“, habe der Unbekannte geschrieben. Auf dem Schreiben befänden sich zwei gekreuzte Patronen mit dem Zusatz „Hoeneß, diese Patronen sind für Dich bestimmt“.