Fernsehen

21,61 Millionen vor dem Fernseher: ZDF bejubelt Rekordquote

Hohe Marktanteile und eine Rekord-Quote: Das deutsche Finale versetzte die Verantwortlichen des ZDF in Jubelstimmung.

„Die Champions League ist als strategische Investition für das ZDF Gold wert“, kommentierte Chefredakteur Peter Frey die Zahl von 21,61 Millionen Zuschauern (61,9 Prozent Marktanteil). Sie verfolgten im Schnitt den 2:1-Sieg von Bayern München gegen Borussia Dortmund vor dem heimischen Bildschirm. Die 890.000 Fans, die das Endspiel beim Pay-TV-Anbieter Sky sehen wollten, konnte der Mainzer Sender verkraften. Die Partie übertraf den Rekord von Sat.1 beim Finale dahoam aus dem Vorjahr (16,79 Millionen Zuschauer, Marktanteil 55 Prozent) deutlich. Die Live-Übertragung aus dem Wembley-Stadion setzte sich an die Spitze der TV-Hitliste des Jahres 2013 und geht als besteingeschaltete Fußball-Übertragung mit Vereinsteams in die Fernseh-Geschichte ein. Als Spitzenwert wurden 23,78 Millionen gemessen, die in den letzten fünf Minuten dabei waren.

Vom Allzeit-Rekord mit 31,10 Millionen Fans beim WM-Halbfinale 2010 zwischen Deutschland und dem späteren Weltmeister Spanien war das brisante Duell allerdings immer noch ein gutes Stück entfernt. Das hatten TV-Forscher trotz des Hypes aber nicht anders erwartet. Bei EM- und WM-Turnieren fiebern auch weniger am Fußball interessierte Menschen noch mehr mit der Nationalmannschaft mit.