Personalien

Manchester-Fans weinen bei Alex Fergusons Abschied

Trainerlegende verbietet aber noch Wechsel von Rooney

Sir Alex Ferguson hat nach seinem letzten Heimspiel als Teammanager von Manchester United emotional Abschied gefeiert. Der 71-Jährige hielt unmittelbar nach dem 2:1 (1:1)-Sieg gegen Swansea City im strömenden Regen auf dem Rasen von Old Trafford am Sonntag sichtlich gerührt seine Abschiedsrede. Wenig später nahm Ferguson, der die Geschicke des englischen Fußball-Rekormeisters fast 27 Jahre lang gelenkt hat, die Trophäe für die 13. Meisterschaft und den 38. Titel insgesamt unter seiner Regie in Empfang.

Gemeinsam mit den Spielern, bei denen er sich einzeln bedankt hatte, tanzte Ferguson ausgelassen im rot-weißen Konfettiregen und stemmte immer wieder den riesigen Meisterpott in die Höhe. Die Anspannung, die ihm bei seinen Abschiedsworten anzumerken war, schien wie weggeblasen. „Danke an euch alle, ihr wart fantastisch. Ich hatte das Glück, einige der größten Spieler zu trainieren. All diese Last-Minute-Siege, die Comeback-Erfolge, die großen Titel, auch die Niederlagen – all das gehört zu dem größten Klub, den es auf der Welt gibt“, hatte Ferguson gesagt. Im „Theater der Träume“ vergossen viele Fans dabei Tränen. Zumal auch Paul Scholes, seit 20 Jahren im Klub und an 11 der 13 Premier-League-Titel unter Ferguson beteiligt, sein letztes Spiel bestritt.

Nicht spielen durfte Wayne Rooney. „Ich glaube nicht, dass er scharf darauf war, zu spielen, denn er hat um einen Wechsel gebeten“, sagte Ferguson. „Wir werden ihn nicht gehen lassen. Ich denke, er ist nur frustriert, weil er in den letzten paar Wochen nicht so viel spielt wie er gern würde.“ Während er andere Spieler herzlich in den Arm nahm, klatschte er Rooney nur kurz ab.

Mancini vor dem Rauswurf

Derweil steht Teammanager Roberto Mancini beim entthronten Meister Manchester City nach dem verlorenen FA-Cup-Finale gegen Wigan Athletic vor dem Aus. Die spanische Zeitung AS berichtete, dass in Manuel Pellegrini, Trainer des Erstligisten FC Malaga, bereits der Nachfolger des Italieners feststehen soll. Demnach sollen die Citizens bereit sein, die in einer Ausstiegsklausel festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von vier Millionen Euro zu zahlen, um den Chilenen aus seinem bis zum 30. Juni 2015 datierten Vertrag herauszukaufen. Pellegrini hatte in dieser Saison mit Malaga das Champions-League-Viertelfinale erreicht und war denkbar knapp gegen Borussia Dortmund gescheitert.