Handball

Handball-Füchse brennen auf Revanche heute in Wetzlar

Die Erinnerungen sind immer noch frisch. Keine Wunder, tat die 27:28-Niederlage gegen die HSG Wetzlar den Füchsen doch richtig weh.

Damals gab es nach dem Spiel in der Schmeling-Halle ein Handgemenge. So war Berlins Torhüter Silvio Heinevetter nur schwer zu halten. Der Nationalkeeper ging auf Wetzlars Michael Müller los. Durch das beherzte Eingreifen von Füchse-Präsident Frank Steffel konnte damals eine Rauferei verhindert werden.

„Wir müssen unsere Emotionen im Zaum halten“, warnte Füchse-Manager Bob Hanning vor dem Rückspiel heute in Wetzlar. „Die vergangenen Spiele gegen Wetzlar waren sehr emotional. Teilweise auch einen Schritt über der erlaubten Linie“, befand Hanning: „Ich hoffe, dass sich beide Mannschaften auf das Handballspielen konzentrieren, denn beide Teams beherrschen diese Sportart.“ Trainer Dagur Sigurdsson weiß um die Herausforderung: „Es wird sicher ein schweres Spiel, Wetzlar ist eine gute Mannschaft.“

Fünf Spieltage vor dem Saisonende stehen die Berliner auf dem vierten Tabellenrang, der einen internationalen Startplatz garantiert. „Wetzlar wird ein Schlüsselspiel“, meinte Hanning mit Blick auf das schwere Restprogramm der Füchse. Gewinnen die Füchse diese Begegnung und anschließend das Ost-Derby in eigener Halle gegen den SC Magdeburg (14. Mai), ist sogar die direkte Qualifikation für die Champions League möglich. Torjäger Konstantin Igropulo lässt keinen Zweifel aufkommen am Vorhaben seines Teams: „Wir wollen die verbleibenden fünf Spiele gewinnen.“