Boxen

Mayweather: Aus dem Gefängnis zum Sieg

Box-Weltmeister Floyd Mayweather hat seinen WBC-Titel im Weltergewicht trotz einer Handverletzung erfolgreich verteidigt und ein beeindruckendes Comeback gefeiert.

Im ersten Fight nach einer dreimonatigen Haftstrafe besiegte der Amerikaner seinen Landsmann Robert Guerrero einstimmig nach Punkten. Für den Kampf kassierte der Titelträger die Börse von 32 Millionen Dollar. Damit baute der als Profi noch ungeschlagene Mayweather seine Erfolgsserie auf 44 Siege aus.

„Ich wollte den Knockout, wirklich. Aber ich habe mich an der rechten Hand verletzt“, sagte Mayweather, „danach musste ich ein bisschen sanfter boxen.“ Die Verletzung zog er sich in der Mitte des Kampfes zu. Mayweather gilt als bester Pound-for-Pound-Boxer der Welt. So dominant er sich im Ring präsentiert, so labil ist er im privaten Leben. Im Dezember 2011 wurde Mayweather der häuslichen Gewalt und Belästigung schuldig gesprochen und sollte den Gefängnisaufenthalt ursprünglich am 4. Mai 2012 antreten. Im Januar erwirkte er jedoch einen Haftaufschub und trat die Haftstrafe nach einem weiteren Sieg erst im Juni an.