Motorsport

Motorrad-WM: Bradl nach erneutem Sturz völlig verzweifelt

Stefan Bradl sprach nach seinem zweiten Ausfall im dritten WM-Rennen vom „schwärzesten Wochenende“, seit er in der Motorrad-Königsklasse MotoGP startet.

Und das erneut, wie schon in Katar, durch einen Sturz. Der 23 Jahre alte Honda-Pilot erlebt, was schon so oft passiert ist. Nach einem guten Debütjahr folgen Rückschläge. „Mir fehlen die Worte“, sagte Bradl, der bereits am Freitag gestürzt war, frustriert: „Ich bin den harten Vorderreifen gefahren, aber selbst der ist noch zu weich für mich. Ich leide darunter mehr als die andern Fahrer.“ Eine echte Chance gegen das spanische Siegertrio Dani Pedrosa, Marc Marquez (beide Honda) und Jorge Lorenzo (Yamaha) hätte Bradl aber nie gehabt.

Seinen ersten Podestplatz des Jahres (zuvor zweimal Vierter) sicherte sich in der Klasse Moto3 Jonas Folger. Der 19-Jährige musste sich lediglich seinen spanischen KTM-Kollegen Maverick Vinales und Luis Salom beugen. Sandro Cortese hat in der Moto2 trotz einer Aufholjagd von Rang 28 die ersten Punkte seit seinem Aufstieg verpasst. Der 23 Jahre alte Moto3-Champion von 2012 wurde auf seiner Honda 19. Derweil überzeugte Marcel Schrötter (20) mit Rang zehn. Sieger: Esteve Rabat (Spanien, beide Honda).