WM-Generalprobe

Eishockey-Team trotz schlechter Resultate mutig zur WM

Die WM-Generalprobe misslang, die Ergebnisse stimmten noch nicht, doch Eishockey-Bundestrainer Pat Cortina machte sich keine Sorgen.

– „Wie wir kollektiv in der Defensive gespielt haben, war gut“, stellte der 48-Jährige nach den letzten Testspielen in der Schweiz vor der Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland (ab Freitag) fest: „Die Torhüter waren stark. Ich bin sehr zufrieden.“ Beim 1:2 nach Verlängerung und 2:3 nach Penaltyschießen fehlte nur noch die Durchschlagskraft in der Offensive. Lediglich eine Frage der Zeit, so Cortina: „Wir haben in dieser Konstellation nur einen Tag trainiert, deshalb bin ich nicht besorgt. Die Reihen werden sich finden.“

Dass nach acht Vorbereitungsspielen nur ein Sieg zu Buche stand, brachte den Italo-Kanadier nicht aus der Ruhe. „Alle haben mit großer Leidenschaft gespielt“, lobte Cortina und versprach mit Blick auf den WM-Auftakt am Freitag in Helsinki gegen den Co-Gastgeber Finnland: „Wir werden die richtige Mischung aus Jugend und Erfahrung, aus Größe und Geschick, aus Defensivstärke und Offensivkraft haben.“ Bis dahin stoßen auch die NHL-Profis Christian Ehrhoff (Buffalo) und Marcel Goc (Florida) zum Team. Vorher hat der Bundestrainer aber noch die unangenehme Aufgabe, fünf Spieler auszusortieren. „Es ist eine harte Entscheidung“, sagte Cortina, der am Montag seinen 25-köpfigen WM-Kader bekannt gibt.