Formel 1

Vettel redet in Bahrain nicht über Politik

Um den WM-Lauf der Formel 1 in Bahrain gibt es weiter Diskussionen.

Chefvermarkter Bernie Ecclestone schrieb einen Brief an mehrere humanitäre Einrichtungen in dem Inselstaat im Persischen Golf, in dem er sich indirekt für die Durchführung des Rennens am Sonntag trotz der Unruhen entschuldigte. „Es ist eine große Schande, dass ich davon nicht schon vor September 2012 erfahren habe, als der Formel-1-Kalender erstellt wurde. Jetzt ist es zu spät, noch Änderungen an dem Kalender vorzunehmen“, so der 82-jährige Brite. Eine nur bedingt nachvollziehbare Sicht, denn in den letzten Jahren hatten die weltweit bekannten politischen Auseinandersetzungen in dem Land für Ecclestone keine besonders große Rolle gespielt. Auch Weltmeister Sebastian Vettel verdrängt wie andere Piloten die heikle Situation in Bahrain. Der 25-Jährige konzentriert sich auf die Wiederholung seines Vorjahressieges. „Jeder, der morgens hier durchs Drehkreuz ins Fahrerlager geht, egal ob er fährt oder hier arbeitet, ist wegen des Sports hier und nicht, um hier bei der Politik mitzumischen“, vermied der Red-Bull-Pilot jede Parteinahme.