Handball

Füchse wahren ihre Chance für die Champions League

Diese Reise hat sich für die Füchse richtig gelohnt. Die Berliner haben einen weiteren wichtigen Erfolg im Rennen um die internationalen Startplätze in der Handball-Bundesliga errungen.

Der Hauptstadtklub gewann am Mittwoch mit 27:21 (14:9) beim TBV Lemgo und festigte damit seinen vierten Tabellenplatz. Die ersten drei Vereine der Bundesliga qualifizieren sich direkt für die Champions League, der Vierte hat die Möglichkeit, sich über ein Extraturnier eine Wild Card für die Königsklasse zu erspielen.

Zu Beginn des Spiels standen die Torhüter im Mittelpunkt – gleich reihenweise zeigten sie starke Paraden und hielten damit ihre Mannschaften im Spiel. Bis zum Stand von 6:6 (16. Minute) gelang es keinem Team, sich entscheidend anzusetzen. Anschließend legten die Füchse jedoch einen 4:0-Zwischenspurt ein und warfen damit erstmals in dieser Begegnung eine deutliche Führung heraus.

In der zweiten Halbzeit bauten die Füchse ihren Vorsprung zunächst weiter aus. Nach 39 Minuten führten sie mit 18:11. Lemgo gab sich jedoch nicht geschlagen und kämpfte sich bis zur 50. Minute auf drei Treffer heran (18:21). In der Schlussphase behielten die Gäste jedoch die Nerven und feierten die 19. Bundesliga-Saisonsieg im 28. Spiel. Für die Berliner war es zudem der sechste Sieg in Serie gegen Lemgo. Die meisten Tore der Füchse erzielten Bartlomiej Jaszka und Konstantin Igropulo (beide 6).

Auch die anderen Topklubs gaben sich keine Blöße. Der Deutsche Meister THW Kiel untermauerte drei Tage nach dem neunten Pokalsieg seine Ambitionen auf das erneute Double. Die Norddeutschen setzten sich bei der TuS N-Lübbecke mit 33:29 (20:14) durch und liegen weiter drei Punkte vor den Rhein-Neckar Löwen. Die Löwen behaupteten sich gegen den VfL Gummersbach mit 27:22 (14:11). Der Tabellendritte SG Flensburg-Handewitt und der HSV Hamburg stimmten sich mit Siegen auf ihr Duell im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Sonntag ein. Pokalfinal-Verlierer Flensburg besiegte den Europapokal-Aspiranten TSV Hannover-Burgdorf mit 32:26 (15:13), der HSV Schlusslicht TuSEM Essen 41:34 (21:16).