Aufstieg

Hertha wie der FC Bayern: Die Feier wird vertagt

Große Party mit den Fans steigt am letzten Spieltag

Sonntag ist der große Tag, dann will Hertha im Olympiastadion den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machen. Die Berliner haben es selbst in der Hand, mit einem Sieg über den SV Sandhausen den Sprung in die Beletage des deutschen Fußballs zu schaffen. Doch obwohl die Anhänger des Zweitligaklubs schon im Aufstiegsfieber sind, auf die große Sause mit Ronny, Ramos und Co. müssen sie noch warten. Hertha plant für den Fall der Rückkehr in die Bundesliga am Sonntag keine Feier im Stadion.

„Der FC Bayern München wird Deutscher Meister und feiert das nicht, weil er noch andere Aufgaben vor sich hat“, sagte Hertha-Mediendirektor Peter Bohmbach, „dann werden auch wir uns am Sonntag nicht hinstellen und eine Riesenparty veranstalten.“ Immerhin habe man nach dem Sandhausen-Spiel noch vier Liga-Partien.

Trainer Jos Luhukay, der sich den Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft zum Ziel gesetzt hat, fordert von seiner Mannschaft bis zum Saisonende maximale Konzentration. „Gefeiert wird bei uns definitiv erst nach dem letzten Heimspiel gegen Energie Cottbus“, sagt der Coach. Abwehrchef Fabian Lustenberger sagte: „Bei uns Spielern ist für Sonntag nichts geplant. Wenn, dann wird das spontan passieren.“ Beide konnten sich über gute Nachrichten von Kapitän Peter Niemeyer freuen. Die Untersuchung seiner Gehirnerschütterung per MRT lässt nach Aussage von Teamarzt Dr. Uli Schleicher einen „normalen“ Heilungsverlauf erwarten.

Sollte Hertha am Sonntag die Rückkehr in die Bundesliga tatsächlich schaffen, wird die Mannschaft in der Ostkurve mit den Fans jubeln. Ein Platzsturm der Anhänger soll auf jeden Fall vermieden werden, da der Rasen in diesem Jahr für das DFB-Pokalfinale am 1. Juni nicht ausgetauscht wird.