Handball

Füchse setzen sich souverän in Melsungen durch

Das war ein guter Abend für die Füchse Berlin.

Während das Handballteam selbst bei der MT Melsungen mit 30:24 (15:13) gewann und weiter als Vierter Richtung Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb strebt, unterlag Verfolger Hannover bei den Rhein-Neckar Löwen mit 28:39. Nicht genug: Die vor den Füchsen liegenden Flensburger verloren in Lemgo mit 22:27, sodass die Berliner mit einem Sieg am Sonntag in der Schmeling-Halle (15.45 Uhr) gegen Flensburg auf Rang drei vorstoßen können.

Melsungen, nach gutem Saisonstart inzwischen ins Mittelfeld abgerutscht, setzte den Berlinern zu Beginn ordentlich zu. Nach 15 Minuten hieß es 7:8 aus Füchse-Sicht. Zur Beruhigung trug auch nicht bei, dass bis zu diesem Zeitpunkt Ivan Nincevic und Konstantin Igropulo bereits jeweils einen Siebenmeter vergeben hatten. Nach 20 Minuten kam Silvio Heinevetter für Petr Stochl ins Berliner Tor. Nincevic gelang erstmals eine Zwei-Tore-Führung der Füchse (13:11/25. Minute). Mit 15:13 ging es in die Pause.

Nach dem 16:13 scheiterte Mark Bult auch von der Siebenmeterlinie, Berlin konnte sich nicht absetzen – 18:17. Die Füchsen drehten danach jedoch richtig auf: Eine 3:0-Serie schloss Johannes Sellin, der in der kommenden Saison in Melsungen spielen wird, zum 21:17 (42.) ab. Kapitän Torsten Laen legte zum 23:18 (49.) nach. Der Widerstand der Hessen war vor 3678 Zuschauern gebrochen.

Ausgerechnet Sellin war mit sechs Treffern bester Berliner Werfer, ihm folgten Sven-Sören Christophersen und Igropulo, die jeweils fünf Tore erzielten.