Pressestimmen: „Vettel lässt seine Maske fallen“

ENGLAND

„The Sun“: „Webber wird zum wilden Stier – als die Formel 1 vor Wut explodiert, zeigt er seinem Teamkollegen Sebastian Vettel den Finger. Vettel blendet die Anweisungen des Teams völlig aus.“

„The Times“: „Vettel lässt seine Maske fallen. Er zeigte eine Seite seines Charakters, die sich über das knuddelige, fröhliche Image des jüngsten Dreifach-Weltmeisters hinwegsetzte.“

„The Guardian“: „Dieser Vorfall hat einen Bürgerkrieg bei Red Bull wiedereröffnet. Ein wutentbrannter Webber weigerte sich, an den Feierlichkeiten nach dem Rennen teilzunehmen.“

FRANKREICH

„L’Equipe“: „Nach der Ankunft lag ein Unwetter in der Luft. Selten waren solche Spannungen auf einem Podest zu sehen, außer vielleicht in der großen Epoche der Duelle zwischen Prost und Senna.“

„Liberation“: „Vettel gewinnt, indem er sich schwerhörig gibt, Rosberg wird benachteiligt: Die Stallorder haben gestern verheerende Schäden angerichtet. Vettel ist zweifelsohne von dem Syndrom des verwöhnten Kindes, dem man immer hat alles durchgehen lassen hat, in die Irre geführt worden.“

ITALIEN

„Tuttosport“: „Vettel wird seinem Vorbild Schumacher immer ähnlicher. Andererseits ist es normal, dass ein dreimaliger Weltmeister ein übertriebenes Ego hat.“

„Repubblica“: „Verrat bei 300 Stundenkilometern. Vettel verdient eine Spitzennote wegen seines Überholmanövers, doch der Verrat gegenüber Webber und dem Team ist ohne Entschuldigung.“

„Corriere della Sera“: „Vettels Entschuldigung ist falsch und reich an Heuchelei.

SPANIEN

„El Pais“: „Man kann Mark Webber vorwerfen, was man will, aber der Australier ist und bleibt ein Gentleman. Andere Rennfahrer an seiner Stelle hätten einen großen Krach inszeniert.“

„El Mundo Deportivo“: „Vettel und Webber im offenen Krieg. Der Deutsche respektiert die Anweisungen des Red-Bull-Rennstalls nicht.“