Musik statt Sport

Hip-Hop verdrängt Volleyball: Köpenick startet mit Heimspiel

Eigentlich ist der Modus so: Im so genannten Pre-Play-off der Volleyball-Bundesliga empfängt der Tabellenachte zunächst den Tabellenneunten. Im zweiten Spiel wechselt der Heimvorteil.

Hat dann noch keines der beiden Teams zwei Siege, findet die entscheidende Partie wieder beim Achten statt, einen Vorteil soll die bessere Platzierung in der Bundesliga ja haben. Dieser Arithmetik folgend, hätten eigentlich heute die Damen des SC Potsdam den Köpenicker SC zu Gast haben sollen. Doch ihre Heimstatt, die MBS-Arena am Luftschiffhafen, ist belegt durch die nordostdeutschen Hip-Hop-Meisterschaften. So beginnt der Play-off-Tanz heute (19 Uhr) in der Sporthalle Hämmerlingstraße beim Köpenicker SC. Das zweite (23. März, 18.30 Uhr) und ein mögliches drittes Spiel (27. März, 19 Uhr) fänden dann aber in Potsdam statt.

Wobei der Heimvorteil in den Vergleichen beider Mannschaften in der vorangegangenen Bundesligarunde ohnehin keine Rolle spielte. Köpenick gewann daheim mit 3:1 und in Brandenburgs Hauptstadt gar mit 3:0. Mehr Gewicht könnte nun in der entscheidenden Saisonphase allerdings haben, dass mit Ilona Dröger, Patricia Grohmann und Pia Riedel dem KSC zuletzt drei Leistungsträgerinnen wegen Verletzungen fehlten.