Justiz

Totilas: Kein Prozess wegen Tierquälerei

Angeblich falsche Haltung, falsches Training und kein Weidegang: Wegen Tierquälerei hatte die Tierschutzorganisation Peta im Oktober 2012 Strafanzeige gegen den Reiter und die Besitzer von Dressur-Pferd Totilas gestellt.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt leitete im Dezember ein Ermittlungsverfahren ein. Im Visier der Ermittler: Reiter Matthias Rath, sein Vater und Trainer Klaus sowie seine Stiefmutter Ann-Kathrin Linsenhoff und Paul Schockemöhle, die sich die Besitzrechte an dem Pferd teilen.

Nach dreimonatigen Ermittlungen kann das Quartett nun aufatmen: Wie die „Morgenpost“ aus Justizkreisen erfuhr, erhebt die Staatsanwaltschaft keine Anklage, das Ermittlungsverfahren wird noch in diesem Monat eingestellt.

Auch sportlich gibt es positive Nachrichten. Nachdem sich Totilas im Januar bei einem Deckeinsatz am Knie verletzt hatte, sollen er und Reiter Matthias Rath ab Mitte März wieder intensiv trainieren. Seinen letzten Auftritt hatte das Paar im Juni vergangenen Jahres. Im Dezember wurde das Duo aus dem deutschen Dressur-Kader gestrichen.