Winterspiele

Olympia-Gegner in München kündigen harten Widerstand an

Für den Fall einer erneuten Münchner Olympia-Bewerbung haben die Gegner des Großprojekts entschiedenen Widerstand angekündigt.

„Wir werden dann jeden Gegenwind machen, den man machen kann. Wir werden alles dafür tun, dass dieser Zuschlag nicht kommen wird“, sagte „NOlympia“-Sprecher Axel Doering. Nach dem Aus für eine mögliche Bewerbung der Schweiz für die Winterspiele 2022 rechnen sich die Befürworter eines erneuten deutschen Olympia-Vorstoßes nun gute Chancen aus. Vor knapp zwei Jahren war München mit seiner Bewerbung um die Winterspiele 2018 gescheitert.

Am vergangenen Sonntag waren die Olympia-Pläne des Schweizer Kantons Graubünden, der als harter Rivale Münchens hätte auftreten können, bei einem Bürgerbegehren abgelehnt worden. „Die Entwicklung könnte für München nicht vergnüglicher sein“, hatte daraufhin Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) erklärt und betont: „Wir sind in höchstem Maße interessiert, wir sind bereit.“ Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), befand, die Konkurrenzsituation habe sich nun „erheblich entspannt“. Diese Gedankenspiele wies Doering zurück. „Keiner will es, und deshalb haben wir eine große Chance. Das wäre wirklich eine peinliche Bewerbung“, sagte der „NOlympia“-Sprecher.