DFB-Pokal

Freiburg nach Aufholjagd erstmals im Cup-Halbfinale

Dank Daniel Caliguiri hat der SC Freiburg in einem turbulenten Spiel erstmals in seiner Vereinsgeschichte das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht.

Unbeirrt von einem verkorksten Start und insgesamt vier Aluminium-Treffern gewann das Team von Trainer Christian Streich das Viertelfinale beim Bundesliga-Rivalen FSV Mainz 05 mit 3:2 (2:2, 0:2) nach Verlängerung. Damit sorgten die Breisgauer für einen weiteren Höhepunkt in einer bislang herausragenden Saison und sind nur noch einen Schritt von der Endspiel-Teilnahme in Berlin entfernt.

Ivan Santini (86.) und der zweimal erfolgreiche Caligiuri (90.+3, Foulelfmeter/108.), dessen Bruder Marco bei Mainz spielt, drehten das Spiel für die Breisgauer. Shawn Parker (2.) und Niki Zimling (4.) hatten die Gastgeber mit einem Blitzstart 2:0 in Führung gebracht. Doch die Gäste nutzten die Überzahl, nachdem Zdenek Pospech (65.) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. „Es war ein typischer Pokalfight. Der Freiburger Sieg ist nicht unverdient“, sagte der Mainzer Präsident Harald Strutz: „Natürlich ist es für uns dramatisch, wenn man in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Strafstoß bekommt, doch den kann man geben.“