Justiz

Strafverfahren gegen Hertha-Profi Ben-Hatira eingestellt

Änis Ben-Hatira kann sich wieder ganz auf seine Aufgaben beim Fußball-Zweitligisten Hertha BSC konzentrieren.

– Wie die Berliner am Sonnabend mitteilten, hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den offensiven Mittelfeldspieler eingestellt. Gegen den 24-Jährigen wurde wegen angeblichen Diebstahls ermittelt. Ben-Hatira war vorgeworfen worden, im September 2012 seiner damaligen Freundin nach einem nächtlichen Streit die Geldbörse entwendet zu haben. In der sogenannten „Portemonnaie-Affäre“ hat sich der deutsche U21-Europameister von 2009, der mittlerweile für die tunesische Nationalmannschaft spielt, nicht öffentlich geäußert.

„Die Einstellung erfolgte unter Berücksichtigung eines ausführlich begründeten Antrags des Rechtsbeistands von Änis Ben-Hatira, Rechtsanwalt Uwe Freyschmidt, der nach eingehender Prüfung zu dem Ergebnis gekommen war, dass sich der Vorwurf weder tatsächlich noch rechtlich als tragfähig erwiesen hatte“, hieß es in einer Hertha-Pressemitteilung.

Wegen einer Bronchitis musste der Deutsch-Tunesier, der seit der Saison 2011/12 wieder für Hertha spielt, auf das Training verzichten. Diese habe er nun aber überwunden, sagte Ben-Hatira: „Jetzt sind meine Blutwerte wieder top. Ich bin fit und bereit“. Ob Ben-Hatira am Montagabend im Spitzenspiel Hertha gegen den 1. FC Kaiserslautern im Aufgebot der Berliner stehen wird, ließ sein Trainer Jos Luhukay noch offen.