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Probleme für den Mini-Messi

Erlaubnis Horst Heldt musste noch ein Telefongespräch führen. „Wir brauchen die Einverständniserklärung der Eltern, dass er Nachtarbeit machen darf“, erklärte der Sportvorstand von Schalke 04 vor dem Achtelfinale in der Champions League bei Galatasaray Istanbul. Der Anruf galt der Familie Meyer – der 17-jährige Sohn Max sollte auch in der Königsklasse zur Verfügung stehen.

Schulfrei Am Montag hatte das Talent noch eine Deutschklausur geschrieben, am Dienstag flog er mit den Königsblauen an den Bosporus, und für Trainer Jens Keller war er gegen den türkischen Meister gleich „eine Option“. Erstmals gefunkelt hatte das nur 1,69 m große Mittelfeld-Juwel beim 2:2 in Mainz. 18 Minuten vor Schluss eingewechselt, bereitete Meyer gleich den Ausgleich vor.

Überflieger Ein „unbeschreibliches Glücksgefühl“ empfand Meyer, als er mit 17 Jahren und 151 Tagen als neuntjüngster Bundesligaspieler sein Debüt gab. Als er in den Flieger nach Istanbul stieg, strahlte er. „Er strotzt vor Selbstbewusstsein “, sagte Heldt. Bei der U17-EM wurde er als bester Spieler geehrt. Vergleiche dem Barca-Star und die Bezeichnung „;Mini-Messi“ mag er aber nicht.