Basketball

Für Alba zählt heute gegen die Eisbären nur ein klarer Sieg

Das Basketball-Team von Alba Berlin muss keine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, um die Chancen gegen die Eisbären heute in der O2 World (17 Uhr)auszuloten.

Bei der Europaliga-Niederlage am vergangenen Donnerstag gegen Unicaja Malaga mit einem Wurf 0,6 Sekunden vor Schluss zeigte sich die Mannschaft Sasa Obradovic im Vergleich zu den Spielen zuvor klar verbessert. Heute gilt es, diese Entwicklung fortzusetzen. Zum einen, weil Alba dringend einen Sieg braucht, um weiter im Spitzenfeld der Tabelle präsent zu sein. Zum anderen, weil die Eisbären zuletzt alles andere als gut in Tritt waren. Sie verloren gegen Bonn (75:90), in Hagen (88:95) und beim MBC (64:74) die vergangenen drei Spiele. Der Aufwärtstrend zeigte sich gegen Malaga darin, dass weniger als Sekunde zum Sieg fehlte. „Wir hatten ihn schon so gut wie in der Tasche“, fand DaShaun Wood, „haben ihn dann in unseren letzten beiden schlecht durchgeführten Angriffen doch noch weggegeben.“ Was nicht nur frustrierend war, sondern auch zeigte, wie fragil das wieder langsam erkämpfte Selbstvertrauen noch ist. „Man darf halt nicht erwarten, dass man gleich belohnt wird“, sagte Geschäftsführer Marco Baldi. Aus schwierigen Situationen käme man nicht mit einem Ruck. „Das kostet viel Energie, aber wenn man es schafft, bringt das Härte und man kommt gestärkt aus dieser Zeit heraus“, blickt Baldi in weitere Ferne. Alles was in naher Zukunft fehlen würde, sei „ein Sieg“. Und den soll es heute gegen Bremerhaven geben.