Motorsport

Satellit sorgt für Chaos bei der Rallye Dakar

Nach einem Fehler der Satelliten-Technik haben der Spanier Carlos Sainz und sein Co-Pilot Timo Gottschalk die Führung bei der Rallye Dakar zurückbekommen.

Das Duo im Red-Bull-Buggy wurde zudem auch nachträglich als Sieger der zweiten Etappe durch die Ica-Wüste in Südperu gewertet. Die Organisatoren hatten festgestellt, dass die Irrfahrt von Sainz auf der Etappe nicht durch ein Versagen seines eigenen Navigationssystems verschuldet war. Vielmehr hatten die von der Rallye genutzten Satelliten offenkundig das Problem verursacht.

Sainz und Gottschalk erhielten die verlorenen 21:26 Sekunden zurück, gewannen damit die Etappe vor dem ursprünglich als Sieger gewerteten Franzosen Stéphane Peterhansel und führten vor Peterhansel auch die Gesamtwertung wieder an. "Die ganze Sache war sehr seltsam", sagte der zweimalige Weltmeister Sainz. "Wir haben eine Wegmarke drei oder viermal durchfahren, bevor wir die Etappe fortsetzen durften", erklärte Sainz. Die Rallye Dakar endet nach etwa 8500 Kilometer am 19. Januar in Santiago de Chile. Peterhansels Team legte Protest ein.