Tennis

TTC Eastside in der Champions League auf Kurs Titelverteidigung

Ein bisschen erinnerten die Jubelszenen an das Finale der vergangenen Saison.

- Da hatten die Tischtennisspielerinnen des TTC Eastside zum ersten Mal die Champions League gewonnen, und Irene Ivancan die letzten, entscheidenden Punkte beigetragen. Diesmal ging es nur um Platz eins in der Vorrundengruppe A, aber es war wieder die 29-Jährige, die mit ihren zwei Einzelsiegen großen Anteil am 3:1 der Berlinerinnen gegen die AG Linz Froschberg hatte. Die erste Partie war mit demselben Resultat an die Österreicherinnen gegangen, so entschied das Satzverhältnis von 17:16 ganz knapp zugunsten der Titelverteidigerinnen. "Wir sind glücklich über dieses Happyend", sagte Berlins Manager Dietmar Grosser, "die Mannschaft hat sich jetzt ruhige Weihnachtstage verdient."

Auch Ivancan, die der Dramatik im letzten Spiel gegen Liu Jia die Krone aufsetzte. Im fünften Satz, genauer gesagt. Da vergab sie beim Stand von 10:9 ihren ersten Matchball - per Fehlaufschlag. Im nächsten Ballwechsel schien das Schicksal seinen Lauf zu nehmen, als Liu Jia einen Netzroller produzierte. Doch die Berlinerin reagierte gedankenschnell und punktete ihrerseits mit solch einem schwierig zu retournierenden Ball. Den zweiten Matchball verwandelte sie dann souverän. Und Spielerinnen und Trainerinnen bildeten ein Jubelknäuel. Den dritten Punkt für Berlin hatte die Russin Polina Mikhailova gesichert.

Damit steht Eastside im Halbfinale und trifft dort in zwei Partien auf den ungarischen Klub Budaörsi SC. Die Berlinerinnen haben am 8. Februar (19.15 Uhr, Freizeitforum Marzahn) im Rückspiel den Heimvorteil und treten zudem mit dem Selbstbewusstsein an, diesen Kontrahenten in der vergangenen Saison 3:1 und 3:0 besiegt zu haben. In der anderen Vorschlussrunde ist deutlich mehr Spannung zu erwarten. Im österreichischen Duell treten Linz und Vorjahresfinalist SVS Ströck gegeneinander an.