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Basketball: Dallas erstmals seit 13 Jahren ohne versenkten Dreier ++ Eishockey: NHL-Bosse ziehen im Tarifstreit vor Gericht ++ Rodeln: Deutsche Frauen mit erster Saison-Niederlage ++ Eisschnelllauf: Jenny Wolf fehlt nur eine Hundertstel zum Weltcupsieg ++ Schwimmen: Steffen erreicht zweites Finale bei der Kurzbahn-WM

Dallas erstmals seit 13 Jahren ohne versenkten Dreier

Die Dallas Mavericks haben in der nordamerikanischen Profiliga NBA auch aufgrund einer historisch schwachen Offensivquote den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Ohne ihren weiterhin verletzten Superstar Dirk Nowitzki verloren die Texaner bei den Toronto Raptors 74:95 und versenkten dabei erstmals seit 1108 Spielen (Februar 1999) nicht einen einzigen der 13 geworfenen Dreier. Durch die Niederlage bei den zuvor sechs Spiele in Serie sieglosen Kanadiern rutschte der schwächelnde Meister von 2011 auf den zehnten Platz im Westen ab.

NHL-Bosse ziehen im Tarifstreit vor Gericht

Nach drei Monaten ergebnisloser Verhandlungen geht der Tarifstreit in der nordamerikanischen Profiliga NHL nun auch vor Gericht weiter. Die Liga reichte eine Sammelbeschwerde gegen die Spielergewerkschaft NHLPA ein, um die Legalität des derzeitigen Lockouts bestätigen zu lassen. Aufgrund des Tarifstreits sind die NHL-Profis seit Mitte September ausgesperrt und alle Spiele bis zum 30. Dezember sowie das Winter Classic am 1. Januar gestrichen.

Deutsche Frauen mit erster Saison-Niederlage

Die deutschen Rennrodlerinnen haben beim vierten Weltcup der Saison im lettischen Sigulda erstmals seit zehn Monaten wieder eine Niederlage kassiert. Die WM-Zweite Tatjana Iwanowa aus Russland verwies die Gesamtführende Natalie Geisenberger auf Platz zwei, Dritte wurde Igls-Auftaktsiegerin Anke Wischnewski vor Weltmeisterin Tatjana Hüfner.

Jenny Wolf fehlt nur eine Hundertstel zum Weltcupsieg

In 37,95 Sekunden verfehlte die Berlinerin Jenny Wolf über 500 Meter in Harbin (China) ihren 61. Sieg im Weltcup nur um eine Hundertstelsekunde zu Weltmeisterin Lee Sang-Hwa aus Südkorea. Auch Samuel Schwarz durfte jubeln. Der Berliner kam als Dritter über 1000 Meter (1:10,10 Minuten) zu seiner dritten Podestplatzierung.

Steffen erreicht zweites Finale bei der Kurzbahn-WM

Britta Steffen hat bei der Kurzbahn-WM in Istanbul das Finale über 50 Meter Freistil erreicht. Die Weltmeisterin über die doppelte Distanz zog 24 Stunden nach ihrem Titelgewinn als Halbfinal-Dritte in den 50-Meter-Endlauf ein. Die Berlinerin schwamm 24,27 Sekunden und war damit zwölf Hundertstel langsamer als die Weltjahresbeste und Europameisterin Aliaksandra Herasimenia aus Weißrussland.