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Handball: Kiel erstmals seit 585 Tagen in der Bundesliga geschlagen ++ Skispringen: Freitag und Wellinger in Sotschi auf dem Podest ++ Biathlon: Deutsche Staffeln laufen in Hochfilzen nur hinterher ++ Bob: Arndt fährt mit Wut im Bauch auf Rang zwei ++ Rodeln: Loch und Co. rasen der Konkurrenz auf und davon ++ Eisschnelllauf: Berliner Schwarz nach Wechselproblemen Achter

Kiel erstmals seit 585 Tagen in der Bundesliga geschlagen

Der THW Kiel hat in der Bundesliga erstmals seit 585 Tagen wieder verloren. Der Deutsche Meister unterlag in eigener Halle sensationell der MT Melsungen mit 25:29 und kassierte damit erstmals seit dem 4. Mai 2011 und dem 24:30 beim SC Magdeburg wieder eine Niederlage in der Liga. Außerdem rutschte der Champions-League-Sieger in der Tabelle auf Rang zwei hinter die Rhein-Neckar Löwen zurück.

Freitag und Wellinger in Sotschi auf dem Podest

Die deutschen Skispringer haben ihren eindrucksvollen Höhenflug in Sotschi fortgesetzt. Beim ersten Saisonsieg des Österreichers Andreas Kofler landeten Richard Freitag (Aue) und Youngster Andreas Wellinger (Ruhpolding) auf den Rängen zwei und drei. Severin Freund (Rastbüchl) baute auf der kleinen Olympiaschanze mit dem fünften Platz seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Insgesamt schafften es in Russland sogar fünf DSV-Adler in die Top 10: Karl Geiger (Oberstdorf) überraschte als Sechster, Andreas Wank (Oberhof) landete auf Platz zehn.

Deutsche Staffeln laufen in Hochfilzen nur hinterher

Nach den Männern sind auch die deutschen Frauen beim ersten Staffelrennen des Winters am Podest vorbeigelaufen. Zum Abschluss des Weltcups in Hochfilzen landete das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) nach 4x6 Kilometer mit 54,1 Sekunden Rückstand auf dem vierten Platz. Es siegt Norwegen in 1:11:45,1 Stunden. Die deutschen Männer waren zuvor auf Rang sechs gelandet.

Arndt fährt mit Wut im Bauch auf Rang zwei

Knapp 24 Stunden nach seiner Start-Panne konnte Maximilian Arndt wieder lächeln. Mit dem zweiten Platz in der Königsdisziplin Vierer zum Abschluss des Heimweltcups in Winterberg fuhr der Pilot nicht nur seinen ersten Podestplatz in diesem Winter ein, sondern rehabilitierte sich auch für sein Missgeschick am Sonnabend im kleinen Schlitten. Im Zweier-Wettbewerb war der Oberhofer wegen Frühstarts disqualifiziert worden.

Loch und Co. rasen der Konkurrenz auf und davon

Die deutschen Athleten bleiben auch nach dem dritten von neun Weltcups ungeschlagen. Zum Abschluss des Heimweltcups in Altenberg gewann Deutschland mit Natalie Geisenberger (Miesbach), Felix Loch (Berchtesgaden) und dem Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) die Teamstaffel vor Österreich und Russland. Nach dem Auftaktsieg in Innsbruck-Igls war es bereits der zweite Saisonerfolg der deutschen Mannschaft in dem ab 2014 olympischen Wettbewerb.

Berliner Schwarz nach Wechselproblemen Achter

Samuel Schwarz hat nach seinem überraschenden zweiten Platz beim Weltcup in Nagano am Sonntag das Podest über 1000 Meter klar verfehlt. Nach einem Fehler beim ersten Bahnwechsel kam der Berliner im zweiten Rennen in 1:10,48 Minuten nur auf den achten Platz. "Ich ärgere mich sehr, dass ich den Wechsel so verbaut habe", haderte Schwarz, der tags zuvor für die erste Einzel-Podium-Platzierung der deutschen Männer seit zwei Jahren gesorgt hatte.