Basketball

Bei Favorit Malaga will Alba den Abwärtstrend stoppen

Die Chance ist nicht besonders groß. Auch wenn Alba-Kapitän Sven Schultze sagt: "Wir fahren da nicht hin, um zu verlieren."

- Wenn das Berliner Basketballteam in der Europaliga heute (20.45 Uhr, sport1.de) bei Unicaja Malaga antritt, ist Alba gegen einen der Gruppenfavoriten krasser Außenseiter. Auch Albas Cheftrainer Sasa Obradovic gibt zu: "Sich mit denen zu messen bringt uns den Vergleich mit einem ganz anderen Level." Auf allen Positionen habe Malaga bessere Spieler, zudem sei der Kader "viel tiefer besetzt". Schlechte Voraussetzungen also, um den Negativtrend zu stoppen. Zuletzt hat Alba drei Partien hintereinander - gegen Ulm, Gdynia und Ludwigsburg - verloren. "Das tat weh", erklärt Schultze, "aber das ist nicht gleich eine Krise." Jeweils "in wenigen Minuten" habe man die Spiele durch taktische Fehler und falsche Entscheidungen weggegeben, hadert Obradovic. Als Ziel für die Europaliga-Begegnung gibt er aus: "Wir wollen gegen einen stärkeren Gegner unser aus dem Lot geratenes Spiel wieder verbessern."

"Sehr hart", so Obradovic, treffen Alba die Verletzungsprobleme zweier großer Spieler unter den Körben. Yassin Idbihi kann wegen eines Blutergusses am Knie nur eingeschränkt agieren, Brian Randle konnte wegen einer Entzündung der Plantarsehne gar nicht trainieren. Ein Team wie Malaga kann solche Lücken vielleicht kompensieren, Alba nicht.