Wasserball

Wasserfreunde Spandau stehen vor schwieriger Saison

Der Wasserball-Rekordmeister scheint nicht mehr unangefochten.

- Der Etat der Wasserfreunde Spandau musste nach dem Ausstieg des Hauptsponsors reduziert werden. Die Nationalspieler Florian Naroska (Cannstatt) und Moritz Oeler (Vasas Budapest) haben den Verein verlassen. Nun fällt auch noch Marc Politze aus, der sich Ende Juli am Wurfarm verletzt hatte und operiert wurde. Nach Meinung der Ärzte wird der Kapitän bis zu vier Monate fehlen.

Da kommt das erste Spiel in der Champions-League-Vorrunde am Mittwoch als Messlatte für die Berliner Leistungsfähigkeit gerade recht. "Eine echte Standortbestimmung", sagt Manager Peter Röhle. Die Spandauer treten bei A-Hid Szeged an, Ungarns dritter Kraft im Vereinswasserball. Weitere Kontrahenten sind Partizan Belgrad, Galatasaray Istanbul, Vitbich Witebsk aus Weißrussland und Rumäniens Vertreter CSM Oradea. Die vier Besten der Gruppe erreichen das Achtelfinale. Dort wollen die Berliner hin.

Immerhin steht Weltklassetorwart Alexander Tschigir zur Verfügung. Der 43-Jährige hatte vor kurzem seinen Rücktritt vom Rücktritt verkündet, da der Verein keinen gleichwertigen Ersatz gefunden hatte. "Auch wenn sich personell nicht so viel bei uns verändert hat, ist es in gewisser Weise doch eine Art Neubeginn. Die Mannschaft will sich beweisen. In Szeged besteht dazu die erste Chance. Danach wissen wir mehr", so Röhle.