Handball

Füchse treffen beim Sieg im Länderspiel gegen Serbien

Die deutschen Handballer müssen vor der EM-Qualifikation noch ein paar Hausaufgaben erledigen.

- Das Team von Bundestrainer Martin Heuberger kam am Wochenende in zwei Testspielen gegen Vize-Europameister Serbien am Sonntag in Rostock zu einem klaren 32:23 (19:13)-Sieg, nachdem das erste Aufeinandertreffen tags zuvor in Schwerin unnötig mit 31:33 (15:16) verloren worden war. "Es waren einige gute Ansätze zu sehen. Aber man hat auch gemerkt, dass einige gestandene Leute gefehlt haben", sagte Heuberger. "Wir sind in der Breite gut aufgestellt. Nun müssen wir sehen, dass wir auch in die Spitze kommen."

Ohne die gesundheitlich noch angeschlagenen Martin Strobel und Holger Glandorf sowie den wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlenden Michael Haaß mangelte es den Hausherren phasenweise an strategischer Führung. Das wurde gestern vor 3356 Zuschauern in der Hansestadt aber nicht deutlich, weil sich die Deutschen anders als tags zuvor von der ersten Minute an konzentriert präsentierten. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an, weil Torhüter Silvio Heinevetter von den Füchsen Berlin ein sicherer Rückhalt war und die Serben stark nachließen.

Auch weitere Berliner Spieler trugen zum Erfolg bei: Sven-Sören Christophersen erzielte vier Tore, Kreisläufer Evgeni Pevnov, der am Wochenende seine beiden ersten Einsätze im Nationalteam feierte, traf dreimal, Markus Richwien kam auf zwei Treffer.