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Tätlichkeit gegen Ringrichter

Eklat Einen Zwischenfall gab es vor dem WM-Duell. Ringrichter Gerhard Sigl wurde von Schwergewichtler Michael Sprott tätlich angegriffen, nachdem der Brite zum K.o.-Verlierer gegen Edmund Gerber (Schwerin) erklärt worden war. Sprott war von Sigl nach einem Treffer Ende der vierten Runde ausgezählt worden. Der Ex-Europameister attackierte Sigl zunächst verbal, ehe er ihn zu Boden schubste. Sprott muss mit einer Sperre rechnen.

Enttäuschung Der neue EU-Champion im Mittelgewicht heißt Roberto Santos. Der Spanier schlug in der Nacht zum Sonntag in Bamberg Dominik Britsch (24) aus Neckarsulm durch technischen K.o. in Runde acht. Es war die erste Niederlage im 28. Profikampf in der Karriere des Schützlings von Trainer Ulli Wegner. Sein sechs Jahre älterer Kontrahent sicherte sich hingegen im 27. Profikampf den größten Erfolg in seiner boxerischen Laufbahn.

Optimismus Sauerland-Boxer Marco Huck, seit 29. August 2009 Cruisergewichts-Weltmeister der WBO, verteidigt seinen WM-Gürtel am 3. November in Halle/Westfalen gegen Firat Arslan. Der mittlerweile 40 Jahre alte Ex-Weltmeister gilt als äußerst robuster, konditionell starker, aber technisch limitierter Boxer.

"Ich kenne Firat ganz gut. Er ist ein Trainingstier, aber er wird mir den Titel nicht abnehmen", ist Huck überzeugt.